Bayer Leverkusen stattet eines seiner Talente aus der U 19 mit einem langfristigen Vertrag aus. Der Vizemeister bindet den 18-jährigen Offensivakteur Montrell Culbreath bis Sommer 2030 – der bereits für die Profis getroffen hat.
Nach Einsätzen in Bundesliga und Champions League
Er ist das nächste Talent aus Leverkusens U-19-Kader, das dabei ist, den Sprung zu den Profis zu schaffen. Deshalb hat Bayer 04 den Vertrag mit Offensiv-Talent Montrell Culbreath verlängert. Der 18-Jährige, der im Sommer 2023 aus der U-17-Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern unter das Bayer-Kreuz gewechselt war, unterschrieb am Donnerstag einen bis Mitte 2030 laufenden Profivertrag. Bislang war der Rechtsfüßer offiziell bis Ende Juni 2026 an den deutschen Vizemeister gebunden.
„Er hat sich in den zurückliegenden Jahren in unseren U-Teams hervorragend entwickelt und auch in vielen Trainingseinsätzen mit der Profimannschaft seine guten Perspektiven aufgezeigt“, findet Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes, und Culbreath selbst sagt: „Mit diesem Profivertrag geht für mich ein Herzenswunsch in Erfüllung. Mich bei einem Champions-League-Klub wie Bayer 04 für solch einen langfristigen Zeitraum empfehlen zu können, ist ein Traum.“
Bayer reagiert auf Culbreaths schnelle Entwicklungsschritte
Bayer 04 reagiert damit auf die Entwicklungsschritte des deutschen U-19-Nationalspielers, der in dieser Saison bei seinem Bundesliga-Debüt am 15. Spieltag beim 3:1-Sieg bei RB Leipzig als Joker direkt auch seinen ersten Treffer im Oberhaus erzielte hatte, als er zum Endstand traf. Zudem war Culbreath vergangene Woche bei der Leverkusener 0:2-Niederlage in der Champions League bei Olympiakos Piräus als Einwechselspieler zum Einsatz gekommen und damit zu seinem Debüt in der Königsklasse. Im Training und bei diesen beiden Teileinsätzen bei den Profis hinterließ der offensiv auf den Flügeln und den Halbpositionen einsetzbare Akteur einen guten Eindruck.
Dieser war bereits vor seinem Champions-League-Debüt offenbar so gut, dass Geschäftsführer Simon Rolfes den Teenager schon vor dessen Premiere in der Königsklasse in Piräus auch als einen Grund dafür nannte, warum Bayer im Winter auf den beiden Zehnerpositionen nicht nachlegen wird, obwohl Claudio Echeverri (Leihabbruch, zurück zu ManCity und weiterverliehen an den FC Girona) komplett sowie Nathan Tella (Fußverletzung) und Eliesse Ben Seghir (Sprunggelenkverletzung) längerfristig ausfallen.
„Wir haben gerade auf der Position ja sehr, sehr viele Spieler. Wir haben Martin (Terrier nach einem Achillessehnenriss, Anm. d. Red.) im Laufe der Vorrunde zurückgekriegt und haben genügend Optionen. In dem Bereich wird es keine Veränderung geben“, hatte Rolfes vor der Abreise zum Spiel in Piräus erklärt und hinzugefügt: „Auch Montrell Culbreath ist noch dazugekommen, der es in Leipzig gut gemacht und gezeigt hat, dass er das vielleicht mal spielen kann. Von daher haben wir da genug Möglichkeiten.“ Von denen Culbreath nun langfristig gebunden ist.

