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Günter: „Das ist schon viel verlangt“

Freiburgs schwarze Serie gegen RB hält an: In Leipzig konnte der Sport-Club noch nie gewinnen und wartet seit nunmehr 13 Spielen auf einen Sieg gegen die Sachsen. Am Mittwoch erwies sich die Offensive als größtes Problem, die fand nahezu nicht statt. Christian Günter hatte dennoch Verständnis.

Freiburg nur mit drei Torschüssen

Die Zahlen sind deutlich, zu deutlich: 21 Torschüsse feuerte RB Leipzig am Mittwoch beim 2:0 ab, Freiburg nur deren drei. Ein Offenbarungseid. Christian Günter hatte dennoch Verständnis für seine Mitspieler. „Es war ein Wahnsinnsaufwand, den wir betreiben mussten“, sagte der Linksverteidiger und verwies dabei auf die enorme Qualität der Leipziger. „Das da hin und wieder das ein oder andere Körnchen und die Frische nach vorne fehlt, ist normal“, so Günter weiter: „Wir müssten uns anschauen, welche Momente wir hätten besser spielen können.“

Der Kapitän zeigte aber auch Verständnis für die Offensivspieler, für die es ein „brutal“ war. „Was die leisten mussten“, sagte er mit Blick auf die hohe Laufintensität, die Freiburg, das rund vier Kilometer mehr als RB gelaufen war, an den Tag gelegt hatte: „Dann auch noch die Ruhe am Ball zu haben, das ist schon viel verlangt.“

Klare Worte von Eggestein

Maximilian Eggestein meinte derweil, dass es in der ersten Halbzeit noch okay gewesen sei, „in der zweiten Halbzeit ging dann nicht mehr viel.“ So hätte es der SC nicht mehr geschafft, nach Balleroberung ruhiger zu bleiben und war folglich komplett harmlos. „Wir müssen es einfach besser ausspielen“, forderte Eggestein und stellte fest: „Das haben wir nicht gut gemacht. Wir haben einfach keine gute zweite Halbzeit gespielt. Das müssen wir besser machen.“

Letztlich waren zwei ruhende Bälle für die 0:2-Niederlage ausschlaggebend, doch Eggestein verwies auch darauf, dass „man fairerweise sagen muss, dass sie zweimal Alu getroffen haben“. Und dennoch schmerzte die Art und Weise der Niederlage, wie Günter verriet: „Wenn du so wenig zulässt und dann Standards kriegst, dann tut es auswärts in Leipzig doch extrem weh“, so der Routinier, der aber auch das Gute sah: „Wichtig ist, dass wir uns nach dem 2:0 gefangen und nicht haben abschlachten lassen. Das war positiv.“

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