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Goretzka erklärt „Birdie-Tanz“ – Freund gibt Entwarnung bei Neuer

Leon Goretzka tanzte nach seinem 3:0 gegen Werder Bremen, Manuel Neuer war da schon nicht mehr auf dem Platz. Während der Torschütze seinen Jubel erklärte, gab es beim Keeper Entwarnung.

Bayern „haben diese Saison das Gefühl, dass alles möglich ist“

Nach seinem platzierten Abschluss in der 70. Minute zum 3:0 gegen Werder Bremen drehte Leon Goretzka mit weit ausgebreiteten Armen zum Jubeln Richtung Bayern-Block ab. Dort drehte er sich um, knickte die Arme leicht ein und bewegte diese wie Flügel auf und ab, während sich der Blick Richtung Auswechselbank richtete.

„Das ist der sogenannte Birdie-Tanz, den ich da aufführe“, erklärte 31-Jährige danach am Sky-Mikrofon. Blick-Empfänger war Josip Stanisic, der Golf-Partner von Goretzka. „Wir haben vorher gesagt, wenn einer von uns heute einen macht, dann tanzen wir den zusammen. Er war leider schon draußen, aber er hat hier mitgetanzt auf der Bank.“

Goretzkas Treffer war zugleich auch der Endstand einer Partie, in der Sportdirektor Christoph Freund zu Beginn „einige leichte Fehler“ ausgemacht hatte. Auch die Passsicherheit war bei den Münchnern schon einmal besser, monierte der Österreicher. Trotzdem war es „am Ende ein wichtiger, souveräner Sieg“. Durch diesen liegen die Münchner weiterhin mit sechs Punkten vor dem BVB an der Tabellenspitze. Nach dem erstmaligen Einzug in ein Pokal-Halbfinale seit sechs Jahren am Mittwoch die perfekte Woche.

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Erinnerungen an Sechs-Titel-Saison

„Wir haben diese Saison das Gefühl, dass alles möglich ist“, sagte Goretzka angesprochen auf die weiteren Ziele der Saison. Vor sechs Jahren holten die Münchner am Ende der Saison das Triple. „Ich habe das Glück, schon einmal dabei gewesen zu sein, als wir sechs Titel in einer Saison geholt haben und ich weiß, was das für eine Zeit war und kann mich gut erinnern, dass wir gesagt haben, dass wir das noch einmal erreichen wollen mit Fans.“ Deshalb werde Goretzka mit seinem Teamkollegen in seiner letzten Saison im Münchner Trikot „alles tun, um am Ende zusammen mit den Fans die ganz großen Titel feiern zu können“.

Einer, der wie Goretzka weiß, wie es sich vor sechs Jahren angefühlt hat, saß beim „Birdie-Tanz“ ebenfalls schon auf der Münchner Bank. Manuel Neuer war zur Pause mit leichten Wadenproblemen in der Kabine geblieben. Nach der Partie gab Freund Entwarnung und sprach von einer „leichten Verhärtung“. Die Auswechslung war „eine Vorsichtsmaßnahme, wir wollten nichts riskieren, aber es sollte nichts Schlimmes sein“.

Sein Vertreter Jonas Urbig wäre kurz nach seiner Einwechslung bei einem Kopfball von Marco Grüll beinahe schnell geschlagen gewesen, doch der Pfosten verhinderte das Gegentor. Wenig später zeigte der 22-Jährige gegen Romano Schmid einen starken Reflex. Auch Freunds Urteil für die Leistung des Keepers lautete: „Sehr gut.“ Ebenso wie für die von Goretzka.

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