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Gladbachs zehntes Zu-null-Spiel: Schröder sieht für Nicolas eine WM-Perspektive

Mit einer entscheidenden Parade beim 2:0-Sieg gegen St. Pauli unterstrich Moritz Nicolas erneut seine Bedeutung für Borussia Mönchengladbach. Vom Sportchef gab es reichlich Lob.

Borussias Nummer 1 „ein richtiger Perfektionist“

In Spielen ohne viel Beschäftigung ist es für einen Torhüter umso wichtiger, im entscheidenden Moment zur Stelle zu sein. Die 27. Minute am Freitagabend im Heimspiel gegen den FC St. Pauli war ein solcher Moment für Moritz Nicolas. Über Gladbachs rechte Abwehrseite hatten sich die Gäste mit einem Doppelpass durchgespielt. Ritzka passte flach an den langen Pfosten, wo Fujita völlig frei stand und durch seinen unsauberen Abschluss Nicolas doch noch die Möglichkeit eröffnete, an den Ball zu kommen. Mit einem Reflex konnte Borussias Torhüter klären und den Rückstand verhindern – eine Schlüsselszene für den weiteren Spielverlauf. „Beim Stand von 0:0 war das ein ganz wichtiger Save“, freute sich Sportchef Rouven Schröder nach dem 2:0-Heimsieg.

Weil Paraden wie diese bei Nicolas keine Ausnahme sind, wird der Keeper rund um den Borussia-Park schon seit Längerem mit der deutschen Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Der 28-Jährige ist der große Rückhalt in Borussias Hintermannschaft. Mit inzwischen zehn Spielen ohne Gegentor liegt er im „Zu-Null-Ranking“ auf Platz zwei hinter Gregor Kobel von Borussia Dortmund (11). Auch bei der Paradenquote (69,3 Prozent) zählt er zu den besten Schlussleuten der Liga.

Ein Perfektionist, der vorangeht

Ob Nicolas die Chance hat, als dritter Torwart noch auf den WM-Zug aufzuspringen? Schröder schließt nichts aus. „Wir gönnen jedem die Weltmeisterschaft. Und wenn er da einer von sein soll, dann wünschen wir ihm das natürlich“, sagte der Manager. „Die Entscheidung kann man ja nicht beeinflussen. Aber wir sehen, wie hart er arbeitet.“

Schröder hob am Freitagabend die Arbeitsmoral der Nummer 1 hervor. „Es ist unfassbar ehrgeizig. Ein richtiger Perfektionist, der bis zum Schluss alles richtig machen will. Er geht voran und ist ganz stabil. Ein großes Kompliment an Moritz“, sagte der 50-Jährige und lobte die Zusammenarbeit mit seinen Vorderleuten. Gerade auch die Dreierkette mit Nico Elvedi, Philipp Sander und Kevin Diks funktionierte gegen St. Pauli ausgezeichnet. Es war die Basis für den wichtigen Heimerfolg. Schröder: „Wir haben insgesamt gut verteidigt. Jedes Zu-Null-Spiel ist eine Belohnung für die Mannschaft. Und natürlich auch wichtig für Moritz.“

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