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Gewinner des Trainerwechsels? Hofmann war Hjulmands Erfolgsgarant

Seit mehr als einem Jahr sucht Jonas Hofmann bei Bayer nach seinem sportlichen Glück. Seine Perspektiven sind schlecht. Der Trainerwechsel zu Kasper Hjulmand könnte dem Routinier helfen – allerdings nur bedingt.

Angreifer spielte in Mainz unter dem Dänen

Den jüngsten Rückschlag hatte Jonas Hofmann Anfang September hinnehmen müssen, als Bayer 04 seinen Kader für die Champios League nominierte – und keinen Platz für den Offensivakteur übrig hatte. Es war das nächste Signal für den 33-Jährigen, das ihm in Leverkusen schwere Wochen und Monate bevorstehen. Auf den beiden Zehnerpositionen im 3-4-2-1-System stellt der frühere deutsche Nationalspieler derzeit bestenfalls die Nummer 4 dar hinter Malik Tillman, Eliesse Ben Seghir, Claudio Echeverri und Ibrahim Maza.

Mit Hofmann stürmten Hjulmands Mainzer auf Rang 3

Die Perspektive für Hofmann ist mau, der zuletzt unter Xabi Alonso nur noch eine kleine Nebenrolle gespielt hatte und nach ordentlichem Start unter dessen Nachfolger Erik ten Hag verletzungsbedingt ins Hintertreffen geraten war. Doch mit dem neuen Trainer Kasper Hjulmand verbindet ihn zumindest eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Vergangenheit.

So fungierte der damals 22-Jährige quasi als Hjulmands Erfolgsgarant in Mainz. Hofmann, der nach dem 2. Spieltag von Borussia Dortmund an die 05er verliehen worden war, stand vom 3. bis zum 8. Spieltag in der Startelf der Mainzer, die mit drei Siegen und fünf Unentschieden einen starken Start hinlegten und auf Platz 3 rangierten. Auch dank dreier Treffer von Hofmann.

Nach Hofmanns Verletzung gewann Hjulmand nur noch ein Spiel

Doch danach fiel der Rechtsfüßer mit einer Knieverletzung aus, kehrte erst am 21. Spieltag als Joker bei der 2:4-Niederlage in Dortmund auf den Platz zurück, nach der Hjulmand, der nach Hofmanns Ausfall nur noch ein Spiel gewinnen konnte, mit insgesamt nur 22 Punkten aus 21 Bundesligaspielen beurlaubt wurde.

Schreibt das Duo nun seine gemeinsame Erfolgsgeschichte weiter? Zumindest erst einmal nicht. So wird Hofmann, nach einem kleinen Rückschlag nach seiner in der Vorbereitung erlittenen Oberschenkelverletzung am Freitag gegen Frankfurt noch nicht zur Verfügung stehen. Damit startet er unter Hjulmand mit Rückstand ins Rennen um die Plätze, das auf seiner Position ohnehin aufgrund der zahlreichen und hochwertigen Konkurrenz heiß umkämpft ist.

Ist Hjulmand für Hofmann mehr als ein Hoffnungsschimmer?

Dass Hjulmand zum neuen Bayer-Trainer berufen wurde, ist für Hofmann sicherlich ein Hoffnungsschimmer. Ob dieser ausreicht, damit der Profi wieder Licht am Ende des Tunnels erblickt, bleibt allerdings trotz dieser Erfolgsbeziehung abzuwarten.

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