Nun ist es offiziell: Nach monatelangem Hin und Her hat Dayot Upamecano seinen auslaufenden Vertrag beim FC Bayern verlängert.
Innenverteidiger unterschreibt
„Wenn man ein Kaugummi zu lange kaut, ist der Geschmack irgendwann raus“, hatte Jan-Christian Dreesen Anfang Januar erklärt, doch so weit ist es nicht gekommen – auch wenn es offenbar knapp war. Nach monatelangen Verhandlungen und Spekulationen hat Dayot Upamecano seinen im Juni auslaufenden Vertrag beim FC Bayern bis zum 30. Juni 2030 verlängert. Am Freitag durften die Verantwortlichen endlich vermelden, worauf sie so lange hingearbeitet hatten.
„Dayot Upamecano ist bei uns zum Topspieler auf höchstem Niveau gereift“, lässt sich Dreesen in der Vollzugsmeldung zitieren. „Dass er seinen Weg beim FC Bayern fortsetzt, freut uns sehr und beweist einmal mehr unseren Stellenwert im internationalen Fußball. Sein klares persönliches Commitment ist ein starkes Signal – für unseren sportlichen Kurs und für das sehr gute Miteinander im Team und im Klub.“
„Ich möchte mit dem FC Bayern so viele Titel wie möglich gewinnen“
„Ich bin sehr glücklich, beim FC Bayern zu bleiben und in diesem Team weiterspielen zu können: Wir haben eine tolle Mannschaft und einen tollen Trainer, und gemeinsam haben wir große Ziele“, blickt Upamecano in die gemeinsame Zukunft. „Es geht immer um Mentalität im Leben – ich gebe alles für meine Mitspieler, in jedem Training, möchte jedes Spiel zu null spielen und mit dem FC Bayern so viele Titel wie möglich gewinnen.“
Upamecano war 2021 von RB Leipzig nach München gewechselt und hatte sich schnell festgespielt, unumstritten war er trotzdem lange nicht. In den vergangenen Jahren leistete sich der schnelle und zweikampfstarke Innenverteidiger immer wieder haarsträubende Patzer – die er inzwischen aber abgelegt zu haben scheint. In der Form der jüngsten Monate gehört er in Europa zu den besten auf seiner Position, Platz 1 in der aktuellen kicker-Rangliste ist die logische Konsequenz.
Die Bayern-Macher wollten ihn unbedingt über den Sommer hinaus halten, Upamecano aber zu den Topverdienern im Kader aufsteigen. Gleichzeitig galten Real Madrid und Paris Saint-Germain interessiert. Nun gab es aus FCB-Sicht das Happy End – verbunden mit der Hoffnung, dass der 35-malige französische Nationalspieler seine Top-Verfassung auch im Frühjahr konserviert, wenn es vor allem in der Champions League in die heiße Phase geht.

