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„Er ist eine Option“: Kwasniok plant mit Schenten und Simpson-Pusey

Wenn der 1. FC Köln am Samstag auf Heidenheim trifft, wird neben dem einzigen Winter-Zugang auch ein Überraschungs-Youngster im Kader stehen. Besonders Letzteren lobt der Trainer überschwänglich.

FC-Youngster überrascht

Aus Kölns Trainingslager in La Nucia berichtet Jim Decker

Aus seinen Plänen machte Lukas Kwasniok kein Geheimnis. „Er wird im Kader sein“, bestätigte er im Hinblick auf Winter-Zugang Jahmai Simpson-Pusey, der von Manchester City ausgeliehen worden und am Dienstag zur Mannschaft gestoßen war.

Aber: „Es ist unwahrscheinlich, dass er in der Startelf stehen wird.“ Jedenfalls wenn es am Samstag beim 1. FC Heidenheim um einen Bigpoint gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt geht.

„Ich hätte ihn schon gerne im Testspiel gesehen“, sagte Kwasniok, doch die Bürokratie beim Wechsel des Engländers verhinderte eine frühere Ankunft. „Er hatte nicht so viel Spielpraxis in der Hinserie. Wir tun gut daran, ihn ankommen zu lassen und die Namen der Jungs kennenzulernen“, bremste der FC-Coach die Erwartungen an den jungen Innenverteidiger. „Es wird der Tag kommen, an dem ich ihn reinwerfe, aber wir sollten ihm Zeit geben, damit wir ihn nicht im falschen Moment überfordern, sondern er seine Leistung abrufen kann.“

Bei Schenten ist Dampf dahinter

Einen Platz im Kader hat Simpson-Pusey also sicher, womöglich kommt ein Kurzeinsatz dazu. Ähnlich könnte es bei Talent Fynn Schenten aussehen, der ebenfalls im Spieltagskader stehen wird – zum zweiten Mal nach dem 0:1 gegen Union. „Dem ist so“, bestätigte Kwasniok und lobte das aufstrebende Talent: „Es ist nicht so schlecht, wenn wir im Nachwuchs einen Spieler haben, der viele Attribute eines Mittelstürmers mitbringt. Genau dieses Profil mit Tiefgang und körperlicher Wucht haben wir so nicht.“

Es sei deshalb durchaus eine realistische Option, den bislang nur bei der U 19 eingesetzten Jung-Stürmer schon in Heidenheim ins kalte Wasser zu werfen – allerdings wohl auch eher von der Bank aus. „Er kann jeder Mannschaft situativ wehtun“, findet Kwasniok und fügte hinzu: „Er ist kein typischer Junioren-Spieler. Wenn man ihn sich anschaut: Da ist Dampf dahinter.“ Dampf, den der FC für einen dringend benötigten Sieg in Heidenheim gut gebrauchen kann.

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