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Drei Jahre Hoeneß: „Das ist nicht selbstverständlich“

Sebastian Hoeneß feiert beim VfB Stuttgart sein dreijähriges Jubiläum und bekommt am Samstag seinen Lieblingsgegner Borussia Dortmund serviert. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen – und für Ermedin Demirovic eine Wette richtig teuer werden.

Wettschulden bei Demirovic

Sebastian Hoeneß hat vor drei Jahren am 3. April seinen Job beim VfB Stuttgart aufgenommen. Im Rückblick mutet es fast schon wie ein Märchen an, was in dieser kurzen Zeit aus dem schwäbischen Krisenklub geworden ist. Derzeit ist der VfB drauf und dran, sich zum dritten Mal in den vergangenen drei Jahren für die Champions League zu qualifizieren. Zuvor stieg der Traditionsverein in den vergangenen zehn Jahren zweimal ab. 2022/23 schaffte Hoeneß den Klassenerhalt über die Relegation. 2025 holten die Schwaben den DFB-Pokal.

„Das ist nicht ganz selbstverständlich im schnelllebigen Fußballgeschäft“, kommentierte Hoeneß seine dreijährige Amtszeit. „Wir können alle stolz sein darauf, was wir hier gemeinsam erreicht haben, und wir sind ja noch mittendrin.“ Genau die Kontinuität sei ein Schlüssel zum Erfolg. Der Rahmen für sein Dienstjubiläum passt am Samstagabend (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) perfekt, wenn Stuttgarts Lieblingsgegner Dortmund (sieben Pflichtspiele ohne Niederlage) zu Gast in der natürlich ausverkauften Arena sein wird.

Leweling ist wieder dabei

„Wir sind in vielen Bereichen in die richtige Richtung gegangen“, sagt Hoeneß rückblickend auf die Entwicklung des VfB und sieht unter anderem den „guten Konkurrenzkampf im Kader“ als wichtigen Punkt. Das zeigt sich vor allem aktuell, denn Hoeneß wird am Samstag die Qual der Wahl haben. Jamie Leweling, zuletzt von der Nationalelf mit muskulären Problemen abgereist, ist wieder voll ins Training eingestiegen. „Jamie ist grundsätzlich immer ein Spieler, den man relativ schnell wieder reinschmeißen kann.“

Grundsätzlich steht auch Ermedin Demirovic wieder zur Verfügung. Der Bosnier hat allerdings zwei erfolgreiche Play-off-Spiele in den Knochen, in denen er 120 bzw. 114 Minuten auf dem Platz stand. Die „Nachspielzeit“ beim Feiern dürfte auch noch einige Kräfte gekostet haben.

„Er wird sicher euphorisiert sein“, sagte Hoeneß über seinen Stürmer, der ihm trotz der Strapazen durchaus das Spiel gegen den BVB zutrauen würde. „Er ist ein Spieler, der Belastung gut verträgt“, so sein Coach, der sich aber noch mit Demirovic besprechen will. Der 28-Jährige wird am Donnerstag wieder im Training erwartet.

Für Demirovic könnte es teuer werden

Für Demirovic wird die erfolgreiche WM-Qualifikation übrigens noch teuer. „Wenn wir das packen, gebe ich einen aus für ganz Stuttgart“, hatte Demirovic vor den Spielen gegenüber Sky gesagt. „Dann gibt es Getränke auf meinen Nacken für die Fans.“ Jetzt dürfen sich die Anhänger in Stuttgart freuen. „Ich gebe einen aus, mit Liebe“, sagte er nun in einem weiteren Sky-Interview nach dem Spiel. „Ein Mann, ein Wort – wird teuer wahrscheinlich.“ Allerdings ist noch unklar, wann er seinen Wetteinsatz einlösen wird. „Ich glaube, die Planungen laufen, aber warten wir es ab“, bestätigte Hoeneß, dass es bald Freigetränke auf den Deckel des Stürmers geben wird.

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