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Dankert beschert Nmecha besondere Rote Karte

BVB-Profi Felix Nmecha geriet am Samstag ungewollt mit Schiedsrichter Bastian Dankert aneinander – und erhielt deshalb ein besonderes Geschenk.

Nach Vorfall bei BVB-Spiel

Felix Nmecha bekam am Samstagnachmittag eine Rote Karte, die nicht in die Statistik eingehen wird. Im Heimspiel gegen den FC Augsburg rauschte der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund in der 55. Minute unglücklich mit Schiedsrichter Bastian Dankert zusammen. Beim Versuch, einen Ball zu erreichen, lief Nmecha in dessen Rücken.

Auf dem Feld ging es mit Schiedsrichterball weiter, nachdem Dankert nach kurzem Durchatmen wieder auf die Beine gekommen war. Nach dem Schlusspfiff hatte er dann ein Geschenk für Nmecha: Der 25 Jahre alte Nationalspieler erhielt dessen Rote Karte mit der Widmung „Zweikampfführung überdenken“, dazu einem Smiley und Dankerts Unterschrift. Der BVB veröffentlichte noch am Abend ein Foto, in dem Nmecha das ungewöhnliche Souvenir mit einem Grinsen in die Kamera hält.

Mit einem solchen hatte er auch direkt nach dem 2:0-Heimsieg die Szene kommentiert. „Mir hat’s überhaupt nicht wehgetan. Ich glaube, nur seinem Rücken. Ich glaube, er ist okay. Ich hoffe, dass er okay ist. Ich hätte den Ball gekriegt“, erklärte er und berichtete davon, bereits kurz mit Dankert gesprochen zu haben.

Nmecha will bei der WM Stammspieler sein

Eine „echte“ Rote Karte sah Nmecha in seiner bisherigen Profikarriere noch nicht, lediglich in der Youth League war er 2018/19 einmal mit Gelb-Rot vom Platz geflogen, damals noch im Trikot von Manchester City. In der laufenden Saison, in der er an allen 26 Spieltagen zum Einsatz kam, ist er sogar noch gänzlich ohne Verwarnung.

Vor dem laut Nmecha „verdienten Sieg“ gegen den FCA, mit dem der BVB seinen zweiten Platz untermauerte, hatte er seinen Vertrag bei der Borussia vorzeitig bis 2030 verlängert. Im Sommer mächte er dann bei der WM 2026 eine große Rolle im DFB-Team spielen. „Als Spieler will man natürlich immer Stammspieler sein und versucht, alles dafür zu tun“, sagte Nmecha am Samstag bei Sky. „Am Ende kann man nur seinen Teil leisten und dann schauen, wie es läuft.“ Im großen kicker-Interview hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann unlängst auch ausführlich über Nmecha gesprochen, dessen Aussichten auf einen Platz in der Startelf aber offengelassen.

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