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Bei FCA-Talent Ribeiro ist die Tendenz eindeutig

Nach einem guten ersten Eindruck soll Rodrigo Ribeiro wohl langfristig beim FC Augsburg unterschreiben – aber nicht unbedingt langfristig bleiben.

Leihgabe soll in Augsburg bleiben

Viel besser hätten die vergangenen beiden Länderspiele für Michael Gregoritsch kaum laufen können. Im November schoss er Österreich mit seinem 1:1 gegen Bosnien zur Weltmeisterschaft, vier Monate später legte er beim fulminanten 5:1-Erfolg im Test gegen Ghana einen Treffer und eine Vorlage nach.

Ganz so furios verläuft die Zeit beim FC Augsburg seit der leihweisen Rückkehr im Winter nicht, wichtige Tore gelangen dem bald 32-jährigen Angreifer dennoch. In den beiden Kellerduellen gegen St. Pauli (2:1) und beim VfL Wolfsburg (3:2) traf Gregoritsch insgesamt dreimal, bereitete zudem beim 2:0 gegen Köln ein Tor vor.

Ob das reicht, die für den Sommer vereinbarte Kaufoption zu ziehen und Gregoritsch für rund eine Million Euro fest von Bröndby zu verpflichten? Offen, einen ersten Austausch hat es zumindest gegeben. Weder der Spieler noch der Verein verspüren eine Dringlichkeit, die Entscheidung wird vorerst vertagt.

Für Ribeiro müsste der FCA fünf Millionen Euro an Sporting zahlen

Eindeutiger ist die Tendenz bei Sturmpartner Rodrigo Ribeiro, der sich ebenfalls gut eingefügt und seinen Teil dazu beigetragen hat, dass sich der FCA aus dem tiefsten Tabellenkeller befreien konnte.

Die Leihgabe von Portugals Spitzenklub Sporting traf beim wichtigen Sieg in Wolfsburg ebenfalls, erzielte zudem ein Traumtor per Hacke gegen Köln. Die fünf Millionen Euro teure Kaufoption, die im Januar vereinbart wurde, werden die Augsburger mit großer Wahrscheinlichkeit ziehen und Ribeiro mit einem langfristigen Vertrag ausstatten.

Das Traumszenario: Ribeiro vervielfacht seinen Marktwert

„Für einen Neuner, wie man ihn sich malen würde, ist er technisch überragend gut, kann Bälle gut ablegen und er geht vor allem auch tief“, hatte Trainer Manuel Baum den 20-Jährigen neulich schon gelobt. Und auch Sportdirektor Benni Weber findet: „Rodrigo hat Tiefe, Qualität im Eins-gegen-eins und ist ein sehr offener, herzlicher und lernwilliger Mensch.“

Ribeiro soll das nächste Beispiel des Augsburger Wegs werden, junge Spieler zu finden, sie weiterzuentwickeln und ihnen den nächsten Schritt zu ermöglichen. Heißt auch: Die fünf Millionen Euro, die der FCA wohl an Sporting überweist, sollen im Bestfall bald vervielfacht werden.

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