Vier Zugänge hat der FC Augsburg im am Montag schließenden Transferfenster verpflichtet, Nummer fünf soll für rund 4,5 Millionen Euro kommen: Angreifer Uchenna Ogundu von Alanyaspor.
Noch ein Neuer
Geht alles glatt, kommt Uchenna Ogundu nach Augsburg und erweitert das Portfolio an Angreifern. Im Gegensatz etwa zum wuchtigen Michael Gregoritsch soll der 19-jährige Nigerianer über eine enorme Schnelligkeit verfügen, im Profifußball des Jahres 2026 ein wichtiges Qualitätsmerkmal. In 17 Spielen für Alanyaspor lieferte er allerdings eine überschaubare Quote von zwei Toren und zwei Assists, die Verantwortlichen beim FCA sehen in ihn dennoch einen sehr spannenden Spieler.
Das taten die Augsburger einst auch bei Samuel Essende, der gegen St. Pauli (2:1) einmal mehr einen unglücklichen Auftritt als Joker hinlegte, dabei überehrgeizig wirkt. Nach kicker-Informationen interessierte sich Hellas Verona für Essende, doch den 28-Jährigen zieht es nicht weg aus Augsburg, auch wenn seine Einsatzchancen durch Ogundus bevorstehenden Transfer weiter sinken.
Schließlich hat der FCA neben Ogundu bereits Gregoritsch und Rodrigo Ribeiro im Winter für den Sturm verpflichtet, zudem wählte Trainer Manuel Baum auch schon eine Formation mit Anton Kade als falschem Neuner. Umgekehrt hat aus dem Angriff bislang nur Phillip Tietz den Klub verlassen, er wechselte zu Mainz 05.
Besiktas bietet zehn Millionen Euro für Kömür
Neben Gregoritsch, Ogundu und Ribeiro sind Yannik Keitel und Arthur Chaves neu beim FC Augsburg, der nicht zum ersten Mal ein äußerst geschäftiges Transferfenster hinlegt. Umgekehrt verließ am Sonntag Mittelfeldspieler Arne Maier den Klub gen Ungarn, er wechselt zu Ujpest Budapest. Mert Kömür dagegen soll bleiben.
Das 20-jährige Talent aus dem eigenen Nachwuchs fand sich nach einem guten Start und zwei Saisontoren zuletzt immer häufiger auf der Ersatzbank, gegen den FC St. Pauli kam er überhaupt nicht zum Einsatz und soll über die sinkenden Spielminuten nicht glücklich sein. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll Besiktas Istanbul zehn Millionen Euro für Kömür geboten haben.
Viel Geld und ein satter Gewinn für einen selbst ausgebildeten Spieler. Doch der FC Augsburg hat nach kicker-Informationen kein Interesse daran, den offensiven Mittelfeldspieler im Winter abzugeben. Gut möglich jedoch, dass diese Personalie im Sommer erneut heiß wird.

