Pünktlich zum Gipfeltreffen mit dem FC Bayern München steht Konstantinos Karetsas Borussia Dortmund wieder zur Verfügung. Der 18 Jahre alte Grieche wird nach einer Mitte Oktober erlittenen Bandverletzung Teil des BVB-Kaders am Samstagabend sein.
Entscheidung nach Abschlusstraining
Keine zwei Wochen nachdem er sich beim 0:0 bei Union Berlin verletzt hat, ist Konstantinos Karetsas wieder fit. Das Dortmunder Offensivjuwel hat das Abschlusstraining des BVB am Freitag mit der Mannschaft absolviert – und wird deshalb im Kader für das Bundesliga-Topspiel am Samstagabend (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) beim FC Bayern München stehen, wie die Ruhr Nachrichten berichten.
Auf der Pressekonferenz am Donnerstag hatte Trainer Niko Kovac noch um Geduld gebeten. „Er hat heute teilintegriert mittrainiert. Es war nicht allzu intensiv, aber er hat das erste Mal mit der Mannschaft mittrainiert“, lauteten die Worte des 55-Jährigen, der im Anschluss an die finale Einheit vor der Abreise in die bayerische Landeshauptstadt die Frage beantworten wollte, inwieweit Karetsas „bereit ist, den Weg nach München mitzumachen oder noch nicht“.
Die Antwort fiel nun positiv aus, womit lediglich Karetsas‘ Landsmann Giannis Konstantelias sowie Kapitän Emre Can nicht zur Verfügung stehen, beide laborieren an den Folgen eines Kreuzbandrisses.
Karetsas hat nach seinem Sommerwechsel aus Genk bereits vier Spiele verpasst. Gleich zu Saisonbeginn fiel der 18-Jährige aufgrund von Kreislaufproblemen am 3. Spieltag gegen Paderborn (3:0) aus, nach dem Union-Spiel verpasste er die Duelle mit Sabah FK (2:1) in der Champions League, Eintracht Frankfurt (1:0) in der Liga sowie das jüngste 3:2-Spektakel gegen Werder Bremen im DFB-Pokal.
Noch wartet der technisch versierte griechische Nationalspieler (14 Einsätze) auf sein erstes Tor im schwarz-gelben Dress, bislang steuerte der 30 Millionen Euro teure Neuzugang lediglich eine Vorlage zum starken Saisonstart seiner Mannschaft bei. Die Dortmunder reisen mit fünf Siegen und zwei Unentschieden punktgleich zum Spitzenreiter an die Isar, der aufgrund der klar besseren Tordifferenz (19 zu 8) die Bundesliga anführt.

