Der 1. FC Köln und Said El Mala sorgen für Klarheit: Am Donnerstagabend verkündete der Verein, dass der umworbene Youngster den Verein nicht verlassen wird. Stattdessen verlängerte er seinen Vertrag um ein weiteres Jahr.
Kein Wechsel im Sommer
Geht er? Bleibt er? Es war das Dauerthema rund um den 1. FC Köln in diesem Sommer. Vier Tage vor dem ersten Pflichtspiel der Saison setzen Said El Mala und der Verein den Diskussionen rund um einen Abgang ein endgültiges Ende: Der 19-Jährige bleibt in Köln, verlängert seinen Vertrag bis 2031 und erhält die Rückennummer 10.
„Seit ich hier bin, hat mir der FC jeden Tag ein gutes Gefühl gegeben“, betont El Mala in der Pressemitteilung. „Deshalb komme ich jeden Tag gerne ans Geißbockheim, es macht unheimlich viel Spaß mit den Jungs und dem Trainerteam zu arbeiten und ich habe richtig viel dazu gelernt.“
„Natürlich habe ich mir nach der Saison Gedanken über meine Zukunft gemacht.“ (Said El Mala)
Er bestreitet nicht, dass ihn das Interesse anderer Klubs durchaus beschäftigte. „Meine erste Bundesliga-Saison hier war etwas ganz Besonderes. Und natürlich habe ich mir danach Gedanken über meine Zukunft gemacht.“ Doch die Gespräche mit Trainer René Wagner und Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler hätten den Youngster letztlich überzeugt. „Ich spüre riesiges Vertrauen und eine große Wertschätzung hier. Deshalb bleibe ich hier – ich möchte mit dem FC und unseren Fans eine gute Saison spielen, dafür werde ich alles geben, auch weil ich weiß, was es bedeutet, mit der Nummer 10 für den FC zu spielen.“
Mit dieser Nummer wurde einst Lukas Podolski zum Star in Köln. Seit „Prinz Poldi“, der den FC 2012 verließ, trug kein Kölner mehr die 10 in einem Pflichtspiel. El Mala, der bereits in der vergangenen Saison mit 13 Treffern bester Torschütze der Kölner war und einen entscheidenden Beitrag zum Klassenerhalt leistete, tritt in entsprechend große Fußstapfen.
„Wir freuen uns sehr, dass Said seinen Weg beim FC weitergeht. Er hat in der vergangenen Saison eine hervorragende Entwicklung genommen, sich in der Bundesliga als wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft etabliert und war mit seinen Leistungen und Toren ein wichtiger Faktor für unser Team“, freut sich Kessler, der bereits zu Vorbereitungsbeginn davon sprach „fest überzeugt“ zu sein, El Mala eine weitere Saison in Köln zu sehen.
Potenzial ist „noch lange nicht ausgeschöpft“
„Dass diese Entwicklung auch das Interesse anderer Klubs geweckt hat, ist nachvollziehbar“ – nach dem Rückzug Borussia Dortmunds hatte sich auch RB Leipzig mit El Mala beschäftigt. „Umso wichtiger war für uns der offene und vertrauensvolle Austausch mit Said und seiner Familie über seine weitere sportliche Perspektive. Gemeinsam sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist und er hier am Geißbockheim sehr gute Voraussetzungen vorfindet, um die nächsten Schritte in seiner Entwicklung zu gehen.“
Immer wieder hatten die Verantwortlichen im Laufe der Vorbereitung betont, wie professionell sich El Mala trotz des Trubels um seine Person verhalte. „Seit dem Start der Vorbereitung unterstreicht Said jeden Tag mit seiner Leistung, seiner Professionalität und seiner Haltung, dass er diesen Weg mit voller Überzeugung mitgehen möchte“, unterstreicht Kessler die Einstellung des U-21-Nationalspielers erneut. „Wir haben großes Vertrauen in ihn und sind überzeugt, dass er weiterhin eine wichtige Rolle in unserer Mannschaft einnehmen wird.“

