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Schröder über Elvedi-Abschied zu Leeds: „Wir sind vorbereitet“

Borussia Mönchengladbach hat im ersten Heimspiel der neuen Saison Aston Villa mit 2:1 besiegt. Nico Elvedi fehlte hier bereits im Kader – der Transfer des Innenverteidigers zu Leeds United steht unmittelbar bevor.

Gladbach schlägt Aston Villa 2:1

Als die Mannschaftsaufstellung für das Gladbacher Testspiel im nach der Vermarktung des Stadionnamens umgetauften Ista-Borussia-Park veröffentlicht worden war und der Name Nico Elvedi unter den Nominierten gefehlt hatte, war daran abzulesen, dass der Transfer des Innenverteidigers zu Leeds United (selbst an diesem Tage mit einem 4:0 gegen Augsburg erfolgreich) auf die Zielgerade einbiegt.

Dazu passte, wie auch Sky berichtet hatte, dass sich die Klubs auf eine Ablösesumme im Bereich von zehn Millionen Euro geeinigt haben sollen und Gladbach zusätzlich eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 15 Prozent erhält. Ganz durch ist der Transfer an diesem Samstag im Zuge der offiziellen Saisoneröffnung aber nicht, wobei die Finalisierung nur noch eine Frage der Zeit sein wird.

„Es waren jetzt intensive Tage. Wir sind auf einem guten Weg, dass es funktionieren wird“, sagte Rouven Schröder nach dem 2:1-Sieg gegen den Europa-League-Sieger Aston Villa. Der Sportchef hatte sich in dem Wissen, dass in die Personalie Elvedi jederzeit Bewegung reinkommen könnte, auch schon mit den verschiedensten Szenarien bei der Suche nach einem Nachfolger beschäftigt. „Wir sind vorbereitet, keine Frage, wenn Nico am Ende tatsächlich geht“, ergänzte Schröder über die Suche nach einem Ersatz für den schon seit 2015 für die Fohlen auflaufenden Schweizer Nationalspieler. „Aber die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Wir müssen verschiedene Parameter beachten.“

Leszczynski betreibt Eigenwerbung

In den Abwägungsprozess spielen diverse Themen hinein. Neben der Ablöse und der Gehaltsvorstellungen des Neuen auch die Frage, wie viel Erfahrung der neue Innenverteidiger mitbringen muss. Jan Leszczynski kann als einer der großen Gewinner der Vorbereitung bezeichnet werden, auch gegen Aston Villa machte der 19 Jahre alte Zugang von Legia Warschau seine Sache außerordentlich gut. Aber ist der Pole auch schon so weit, ab sofort den Startplatz neben Kevin Diks in der Innenverteidigung einnehmen zu können? Oder braucht man für die Stabilität der Defensive eine 1A-Lösung mit ausreichend (Bundesliga-)Erfahrung und Leaderqualitäten?

Schröder ließ am Samstag alles offen. „Altersstruktur, Erfahrung, Ambition – das sind alles Punkte, die in so einen Entscheidungsprozess mit hineinfallen. Von daher ist es wichtig, dass wir jetzt noch 15, 16 Tage haben.“ Und: Die zuletzt stark gehandelten Karim Sow (FC Lausanne-Sport) und Nahuel Herrera (CA Penarol) sind laut Schröder kein Thema. In Verbindung gebracht mit der Borussia werden noch einige weitere Verteidiger, darunter Phil Neumann (Birmingham City) und Felix Uduokhai (Besiktas Istanbul).

Zeitnah vor dem Abschied steht neben Elvedi auch Nathan Ngoumou. Wie berichtet ist das Ziel des Franzosen OGC Nizza. „Ich denke, da werden wir Anfang der Woche zu einem Ergebnis kommen und uns dann trennen“, erklärte Schröder.

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