Das Verletzungspech von Dan-Axel Zagadou nimmt einfach kein Ende. Wie der VfB Stuttgart am Dienstagmorgen mitteilte, fällt der Franzose erneut wochenlang aus.
Franzose bleibt vom Pech verfolgt
Die Leidenszeit von Dan-Axel Zagadou mag einfach kein Ende nehmen. Der seit Jahren von schweren Verletzungen gebeutelte Innenverteidiger hatte jüngst die Hoffnung, gesund mit seinem VfB Stuttgart in die neue Pflichtspiel-Saison starten zu können.
Seit Dienstag steht aber fest, dass der Innenverteidiger mit hoher Wahrscheinlichkeit weder beim Pokal-Auftakt bei Drittligist Hansa Rostock am 21. August noch beim Bundesliga-Start am 28. August zur Verfügung stehen wird. Grund ist der nächste empfindliche Rückschlag: Zagadou hat sich beim 3:1-Heimerfolg gegen Everton vor 43.000 Zuschauern am vergangenen Samstag nach VfB-Angaben „im Kampf um den Ball eine muskuläre Verletzung an der Oberschenkelrückseite zugezogen. Der Innenverteidiger steht deshalb in den kommenden Wochen nicht für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung.“
Mit der Binde am Arm war Zagadou sogar in das Testspiel gegen den Premier-League-Vertreter gestartet, musste aber noch in der ersten halben Stunde seinen Dienst quittieren. Zagadou war an eine scharfe Hereingabe nicht ganz rangekommen und hatte sich danach sofort den hinteren Oberschenkel gehalten. Ameen Al-Dakhil musste ihn ersetzen.
Zagadou wollte eigentlich weiterspielen
Zunächst hatten sie in Stuttgart die nächste schwerere Knieverletzung befürchtet, was sich zumindest nicht bewahrheiten sollte. Nach dem Everton-Test hatte Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß berichtet: „Er wollte weiterspielen. Es war eher eine Vorsichtsmaßnahme, ihn rauszunehmen. Bei ihm ist Vorsicht geboten.“
Mit seiner Maßnahme verhinderte Hoeneß womöglich Schlimmeres. Nun aber muss sich Zagadou trotzdem mal wieder zurückkämpfen. „Dass es Daxo erwischt hat, der schon in den vergangenen Jahre mit längeren Leidenszeiten zu kämpfen hatte, tut mir natürlich besonders leid“, erklärte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth am Rande des Everton-Tests.
Zumindest kommt durch die Verletzung nicht zusätzliche Arbeit auf ihn zu. Auf der Position des Innenverteidigers ist der VfB Stuttgart bestens aufgestellt und kann den Ausfall von Zagadou definitiv aus den eigenen Reihen kompensieren.

