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Wagners „Bremse“ bleibt: Co-Trainer Reutershahn verlängert in Köln

Auch mit 66 Jahren hat Armin Reutershahn noch nicht genug vom Zirkus Profifußball. Der Co-Trainer mit der Erfahrung von 35 Jahren im Ober- und Unterhaus verlängert beim 1. FC Köln bis 2028.

35 Jahre Erfahrung

Armin Reutershahn ist längst eine Instanz im deutschen Profifußball. Seit 35 Jahren sitzt der gebürtige Duisburger auf den Trainerbänken der 1. und 2. Bundesliga. Und was 1991 unter Friedhelm Funkel bei Bayer 05 Uerdingen begann, ist noch nicht vorbei.

Der 66-Jährige hängt beim 1. FC Köln noch zwei weitere Jahre dran und hat einen neuen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Erst im vergangenen März, als René Wagner die Geschicke von Lukas Kwasniok übernahm, war Reutershahn ans Geißbockheim gewechselt.

„Armin hat uns in einer schwierigen Phase mit seiner Ruhe und Erfahrung unheimlich geholfen.“ (René Wagner)

Dort war seine Rolle von Anfang an klar definiert. Er sollte dem Trainerneuling mit seinem riesigen Erfahrungsschatz und seiner Ruhe zur Seite stehen. „Armin hat jetzt die Bremse in der Hand“, sagte Wagner noch kurz nach dessen Verpflichtung in der Hoffnung, dass Reutershahn ihn auch stoppen kann, wenn er mal zu viel will.

Ein Plan, der aus Sicht der Kölner aufging, weshalb sich auch Wagner „ungemein“ über die Verlängerung freut. „Ich habe ihn in der Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten sehr zu schätzen gelernt“, betont der Chefcoach. „Armin hat uns in einer schwierigen Phase mit seiner Ruhe und Erfahrung unheimlich geholfen und wird auch weiterhin ein wichtiger Ansprechpartner für mich sein.“

Reutershahn will helfen, den FC zu stabilisieren

Reutershahn, der 2018 unter Niko Kovac mit Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal gewann, bringe laut Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler „mit seiner Erfahrung, seiner Ruhe und seiner Art, mit Menschen umzugehen, jeden Tag einen großen Mehrwert ein“. Einen, den man in Köln nicht missen möchte.

Und auch Reutershahn sieht sich eben in Köln noch nicht am Ende. „Die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam und der Mannschaft macht sehr viel Spaß und gemeinsam konnten wir das Ziel Klassenerhalt erreichen“, blickt er auf die vergangenen Wochen zurück und richtet gleich den Blick nach vorn: „Nun möchte ich dabei helfen, dass wir uns weiterhin in der Bundesliga stabilisieren und die nächsten Schritte in unserer Entwicklung machen.“

Drei Co-Trainer für Wagner

Damit hat René Wagner sein Trainerteam für die kommende Saison aller Voraussicht nach zusammen. Schon zuletzt hatte der FC die Beförderung des U-21-Trainers Evangelos Sbonias sowie die Rückkehr von Kevin McKenna, verkündet. Der Kanadier war nicht nur sieben Jahre lang als Profi in Köln aktiv, sondern neben Rollen in der U 17 und U 21 auch schon Co-Trainer von Markus Daun, André Pawlak (beide 2017/18) und Steffen Baumgart (2021 bis 2024) bei den Profis. Lukas Sinkiewicz hat den Trainerstab derweil verlassen.

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