Am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) hat RB Leipzig den FC St. Pauli zu Gast. Mit einem Sieg können die Sachsen die Champions-League-Qualifikation fix machen. Zudem begehen sie ein Jubiläum – mit prominenten Gästen.
Raum kehrt zurück
Am Samstag setzt sich RB Leipzig abseits des Bundesliga-Heimspiels gegen den FC St. Pauli mit erfreulichen und unerfreulichen Themen auseinander. Aus Anlass der Amokfahrt in Leipzig vom Montag wird die Mannschaft von Trainer Ole Werner bei der Partie gegen St. Pauli mit Trauerflor auflaufen (ebenso wie das Frauen-Bundesliga-Team sowie die U 19 bei ihren Spielen), zudem soll es vor dem Anpfiff gegen die Hamburger eine Gedenkminute für die Opfer geben.
Vor zehn Jahren gelang der Bundesliga-Aufstieg
Bei aller Trauer um die Opfer des Anschlags haben die Sachsen am Samstag auch Grund zur Freude – und die entsprechenden Gäste. Denn an diesem Freitag jährt sich zum zehnten Mal, dass RB den Aufstieg in die Bundesliga amtlich gemacht hat. Am 8. Mai 2016 besiegte das Team des damaligen Trainers und Sportdirektors Ralf Rangnick im Zweitliga-Heimspiel den Karlsruher SC mit 2:0 (Tore Emil Forsberg und KSC-Torwart Rene Vollath per Eigentor) und machte somit am 33. Spieltag der Saison 2015/16 den Sprung in die Beletage des deutschen Fußballs perfekt.
Aus diesem Anlass erwartet RB am Samstag die Aufstiegshelden von damals als Gäste im Stadion. Zumindest die, die nicht mehr aktiv sind oder am Wochenende nicht mit ihren Vereinen im Spielbetrieb gefordert sind. Erwartet wird auch Rangnick, der als Nationalcoach Österreichs dann gleich noch seine WM-Kandidaten Christoph Baumgartner, Xaver Schlager und Nicolas Seiwald in Augenschein nehmen kann.
In Peter Gulacsi, Willi Orban und Lukas Klostermann stehen derweil noch drei Aufstiegshelden von damals im RB-Kader, und Orban wird wohl als gesetzter Abwehrchef wieder in der Startelf stehen.
Werner ist bei Raum optimistisch
Ebenso wie David Raum. Der Kapitän, der zuletzt wegen einer Reizung der Leiste beim 1:4 in Leverkusen 90 Minuten auf der Ersatzbank saß und eine Woche zuvor in Frankfurt (3:1) wegen jener Blessur nur einen Kurzeinsatz absolvieren konnte, steht aller Voraussicht nach wieder zur Verfügung. „Bei David ist es so, dass wir Richtung St. Pauli optimistisch sind“, sagt denn auch Trainer Ole Werner, „er hat gute Fortschritte gemacht.“
Mit einem Sieg gegen den Tabellen-16. aus Hamburg stünde am Samstag die Teilnahme an der Königsklasse für die Sachsen fest. Dass RB in der kommenden Saison in drei Wettbewerben vertreten ist, ist dagegen schon länger klar.
Trainingsauftakt am 13. Juli
Am Mittwochnachmittag haben die Leipziger zudem die Eckdaten der Vorbereitung auf die Saison 2026/27 bekannt gegeben. Am 13. Juli bittet Coach Werner demnach seine Profis zum ersten (öffentlichen) Training, nachdem die RB-Kicker in den Tagen zuvor schon die obligatorischen Leistungstests absolviert haben.
Das erste Testspiel steigt am 25. Juli (14 Uhr) in Leipzig gegen Drittligist FC Ingolstadt, zudem wurde für den 1. August um 12 Uhr (im kleinen Stadion des Leistungszentrums am Cottaweg) ein Test gegen Drittligist SC Verl angesetzt. Noch am 1. August begibt sich RB dann ins Trainingslager nahe Saalfelden in Österreich, wo man bis zum 7. August Quartier bezieht. Die offizielle Saisoneröffnung ist dann am 16. August.

