Die Eisernen haben aktuell fünf Spieler verliehen. Eine Bilanz, wie diese sich bei ihren derzeitigen Vereinen schlagen.
Benes liefert ab
Es gehört mit dazu, Spieler zu verleihen, die nur wenig Aufsicht auf Spielzeit haben. So hat sich auch Union Berlin im Sommer und im Winter dazu entschieden, einige Akteure woanders zu parken. Wie sich diese in der laufenden Saison bei ihrem Leihverein schlagen – eine Bilanz.
Marin Ljubicic (Fortuna Düsseldorf): In der Hinrunde wurde der Stürmer kaum berücksichtigt, machte lediglich im Dezember mit zwei Jokertoren auf sich aufmerksam. Ansonsten gab es für ihn an den Mitspielern Ilyas Ansah, Oliver Burke, Tim Skarke sowie Andrej Ilic kein Vorbeikommen. So wurde er in der Winterpause in die zweite Liga verliehen. Aber auch im Rheinland kommt der 24-Jährige kaum zum Zug, weil ihn Oberschenkelprobleme ausbremsen. Deswegen stand er bis dato lediglich insgesamt 134 Minuten auf dem Platz.
Oluwaseun Ogbemudia (Waldhof Mannheim): Die Leihe für den talentierten Innenverteidiger, der ebenso im Winter abgegeben wurde, dagegen hat sich bis dato vollends gelohnt. Der 19-Jährige hat sich durchgesetzt, stand bereits achtmal in der Startelf und schaffte es sogar zwei Mal in die kicker-Elf des Spieltages. Ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des Jungspundes, dass er nun im Profibereich regelmäßig Einsatzminuten sammeln kann.
Laszlo Benes (Kayserispor): Im Sommer wollte der Slowake die Eisernen unbedingt verlassen, da er aufgrund der geringen Spielzeit nicht mehr glücklich war. So hat er auf eigene Faust die Leihe in die Türkei klargemacht. Dort kommt er als zentraler Mittelfeldspieler regelmäßig zum Einsatz, ihm gelangen in 25 Partien vier Tore sowie zwei Vorlagen. Es könnte sogar sein, dass Benes noch länger bei Kayserispor bleibt, da die Türken eine Kaufoption von rund drei Millionen Euro besitzen.
Yannic Stein (SV Babelsberg): Der 21-Jährige wäre bei den Köpenickern in der Rangliste lediglich Torhüter Nummer vier gewesen. Daher haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, ihn in die Regionalliga Nordost nach Babelsberg zu verleihen. Dort wurde er als Stammkeeper eingeplant, hat aber nur 50 Prozent der Spiele absolviert, da ihn zunächst ein Muskelfaserriss und zuletzt eine Hüftprellung außer Gefecht gesetzt hatte. Mittlerweile ist er wieder fit, aber in den zurückliegenden beiden Spielen durfte Ersatzmann Maximus Babke zwischen den Pfosten stehen.
Chris Bedia (Young Boys Bern): Bei Union Berlin konnte sich Bedia nicht nachhaltig durchsetzen und genauso wenig untermalen, dass er die nötige Klasse für die deutsche Bundesliga mitbringt. Aber in der Schweiz hat er nun scheinbar sein großes Glück gefunden. Denn der Mann von der Elfenbeinküste war in den bis dato absolvierten 30 Partien bereits 15-mal erfolgreich. Zudem bereitete der Stürmer weitere vier Treffer vor. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Berner Bedia behalten wollen. Die Young Boys besitzen eine Kaufoption in Höhe von 2,5 Millionen Euro.

