Am Donnerstag bestritten die Profis des SV Werder Bremen ein internes Testspiel gegen die eigene U 23. Dabei verletzte sich Keke Topp am Knie und zog sich einen Kreuzbandriss zu, wie sich am Nachmittag herausstellte.
Monatelanger Ausfall
„Der SV Werder Bremen muss im Saison-Endspurt auf einen weiteren Spieler verzichten“, schreibt der Bundesligist in einer Mitteilung auf seiner Webseite. Doch nicht nur an den finalen sieben Spieltagen wird Werder ohne Keke Topp auskommen müssen. Dem 22-Jährigen steht eine monatelange Pause bevor, er hat sich das vordere Kreuzband im linken Knie gerissen.
Die Verletzung zog sich der Mittelstürmer im Training am Donnerstagmorgen zu im Rahmen eines internen Testspiels gegen die eigene U 23 zu, das die Werder-Profis mit 4:1 gewannen. Topp musste die Einheit vorzeitig abbrechen und unterzog sich am Mittag einer MRT-Untersuchung, die den Kreuzbandriss ergab.
„Für uns, aber auch vor allem für Keke ist es eine bittere Nachricht“, wird Peter Niemeyer, Leiter Profifußball, zitiert. „Wir werden ihn mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen, um ihn auf seinem langen Weg zu begleiten.“ Topp kam in der laufenden Saison in bislang 20 Bundesliga-Partien zum Zug, vorwiegend als Einwechselspieler (13 Joker-Einsätze). Dabei erzielte er ein Tor und legte ein weiteres auf.
Zehn Ausfälle bei Werder
Topp ist nun bereits der dritte Angreifer, auf den die Bremer im Abstiegskampf der Bundesliga verzichten müssen. Neben Victor Boniface, der schon seit längerem fehlt und in der laufenden Saison nicht mehr zurückkehren wird, fehlt seit Ende Februar auch Jovan Milosevic, den die Bremer im Winter als Reaktion auf den Ausfall des Nigerianers vom VfB Stuttgart verpflichtet hatten. Mit Topp sind es nun bereits zehn Profis, die Werder im Saisonendspurt fehlen.
Zuletzt profitierte Eigengewächs Salim Musah von den Ausfällen im Angriff, nun winken dem 20-Jährigen wohl weitere Einsätze. Weiter geht es für den SVW nach der Länderspielpause am 4. April (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen RB Leipzig, anschließend warten mit dem 1. FC Köln (A), dem Hamburger SV (A) und dem FC Augsburg (H) noch drei direkte Konkurrenten auf die Bremer, zudem geht es für den SVW nach Stuttgart, Hoffenheim und zuhause gegen Borussia Dortmund.

