Zum Inhalt springen Zur Seitenleiste springen Zur Fußzeile springen

VfB-Startelf gegen Bayern: Vier Spieler und zwei heiße Duelle

Sofern Nick Woltemade nicht doch noch zu den Bayern wechselt, steht die Stuttgarter Wunschformation weitgehend. Nur in der Innenverteidigung und rechts defensiv liefern sich vier Spieler zwei heiße Duelle.

Stuttgarter Wunschformation steht weitgehend

Angelo Stiller kehrt nach auskurierter Knöchelverletzung auf die Doppelsechs zurück, Nick Woltemade scheint weiterhin keine Freigabe für einen Wechsel zum FC Bayern zu bekommen und im Sturm gesetzt zu sein. Wodurch zwei wichtige Personalfragen beim VfB vor dem Supercup-Duell mit dem Münchner Rekordmeister am kommenden Samstag (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) beantwortet sind. Allerdings gibt es auch zwei Positionen, um die sich noch vier Spieler bewerben.

Zwei Startplätze, deren Besetzung eigentlich schon entschieden schien. In der Innenverteidigung, wo mit Finn Jeltsch gerechnet werden durfte, und auf der rechten Abwehrseite, wo Neuzugang Lorenz Assignon gesetzt schien. Doch kurz vor dem Start in die Pflichtspielsaison zeigt sich ein anders Bild.

„Luca hat die Nase vorn.“ (VfB-Coach Sebastian Hoeneß)

Jeltsch, der in der Winterpause für rund acht Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg kam und sich auf Anhieb einen Stammplatz in der zweiten Saisonhälfte sichern konnte, hat eine durchwachsene Vorbereitung hinter sich. Mittlerweile hat dem 19-Jährigen der zeitgleich im Winter vom FC Luzern gekommene Jaquez den Rang abgelaufen. Knapp, aber dennoch.

„Luca hat die Nase vorn“, sagt auch Cheftrainer Sebastian Hoeneß. „Aber Finn ist nicht weit weg. Er hatte in der Vorbereitung hier und da kleinere Wehwehchen. Zwar nur kleine, aber Luca hat durchgezogen. Er macht es gut.“

Jeltsch‘ Chancen stehen nicht so gut

Richtig gut macht es in diesen Wochen auch Josha Vagnoman. Der Rechtsverteidiger galt bisher mit Blick auf seinen im Juni 2026 auslaufenden Kontrakt, der momentan wohl nicht verlängert wird, als Wechselkandidat. Doch angesichts sich nicht aufdrängender Klubalternativen und guter Leistungen rechts defensiv wie offensiv sowie einer verletzungsfreien Vorbereitungszeit macht er dem Trainer die Entscheidung schwer.

Im jüngsten Test gegen den FC Bologna (0:1) spielte Vagnoman bis zur 84. Minute. Assignon wurde erst in der 82. Minute eingewechselt. Der Franzose konnte laut Hoeneß die Tage davor „aus privaten Gründen nicht trainieren“.

Dennoch ist anzunehmen, dass der Elf-Millionen-Neuzugang aus Rennes gegen den FC Bayern starten wird. Dagegen stehen die Chancen von Jeltsch kurz vor knapp doch noch Jaquez zu überholen, nicht so gut.

Hinterlasse einen Kommentar

0.0/5